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Termin: 26. Oktober 2010
Ort: Frankfurt, Sheraton Congress Hotel
Zeit: 8:30 bis ca. 18:30 Uhr
button-programmbutton-anmelden Preis: 690,- Euro zzgl. MwSt (Rabatte siehe Anmeldung)


Zeitplan

9:00 Begrüßung durch den Moderator
Wolf-Dieter Rühl, prmagazin, Geschäftsführender Redakteur
9:15 Keynote: Wege aus der Krise. Kommunikationsmanager als Wegweiser in turbulenten Zeiten
Dr. Frank Laurich, HSH Nordbank AG, Leiter Konzernkommunikation
Welche Möglichkeiten bleiben der Kommunikation, wenn sich das eigene Unternehmen in einer handfesten Existenzkrise befindet? Frank Laurich beleuchtet in seinem Vortrag die verschiedenen Rollen des Kommunikators in einer Extremsituation – sowohl in externer wie auch in der internen Dimension.

10:00 Social Media in Krisen – Erfolgreich im Web 2.0
Hartmut Gahmann, Nestlé Deutschland AG, Leiter Corporate Communications
Social Media erfordern eine neue Kultur der Kommunikation – insbesondere in Krisensituationen. Am Beispiel einer aktuellen NGO-Kampagne wird aufgezeigt: Wie nachhaltig wirken Online-Kampagnen? Welche Handlungsoptionen haben international operierende Unternehmen? Wie können sie Chancen und Risiken in den Social Media adäquat managen?

10:45 Kaffeepause
11:15 Wenn die Staatsanwaltschaft kommt – gute Vorbereitung ist die halbe Schadensbegrenzung
Peter Dietlmaier, C4 Consulting GmbH, Partner und Tanja Irion, IRION Kanzlei für Medienrecht, Inhaberin
In den vergangenen Jahren hat die Häufigkeit von staatsanwaltlichen Untersuchungen in Wirtschaftssachen erheblich zugenommen. Mit ihr stieg auch der Grad der Inszenierung. Nicht selten kommt der Staatsanwalt nicht allein, sondern in Begleitung der Medien, jedenfalls stehen diese zeitgleich vor der Tür.
Wie reagieren, wenn der Staatsanwalt vor der Türe steht? Darüber diskutieren Tanja Irion, Fachanwältin für Medienrecht und Peter Dietlmaier, C4 Consulting.
12:00 Round-Table-Session 1:

Instrumentalisierung und Skandalisierung: Spielend mit den Medien
Dr. Martina Sprotte, Johanssen + Kretschmer, Senior Management Advisor
Krisen eskalieren, wenn Medien von Interessengruppen instrumentalisiert werden (können) und Multiplikatoren für die weitere Skandalisierung sorgen. Unternehmen und Organisationen müssen nicht nur die Eskalationsmechanismen akzeptieren, sondern auch begreifen, welche Verantwortung sie als gesellschaftlicher Akteur zu übernehmen haben und dass in der heutigen Medienwelt eine absenderorientierte Kommunikationshaltung zum Misserfolg führen muss.


Round-Table-Session 2:

Speed matters – Krisenmanagement in Social Media

Dr. Volker Klenk, Klenk & Hoursch, Managing Partner
Nach einigen Thesen zum Social Media Krisenmanagement liegt der Schwerpunkt des ca. 70-minütigen Workshops auf dem Praxisteil: In Kleingruppen wird unter Anleitung eine Fallstudie bearbeitet und mit Kollegen und Experten diskutiert. Ziel ist zum einen die Sensibilisierung für Besonderheiten des Social Media Krisenmanagements und zum anderen die Überprüfung der eigenen Online Crisis Preparedness. Nebenbei wird eine kurze, anonyme Befragung zur Online Crisis Preparedness durchgeführt. Alle Teilnehmer erhalten im Nachgang des Workshops die Ergebnisse.

13:10 Mittagspause
14:10 Round-Table-Session 1:

Instrumentalisierung und Skandalisierung: Spielend mit den Medien
Dr. Martina Sprotte, Johanssen + Kretschmer, Senior Management Advisor

Round-Table-Session 2:

Speed matters – Krisenmanagement in Social Media
Dr. Volker Klenk, Klenk & Hoursch, Managing Partner

15:20 Einsatz von Corporate Blogs in der Krise
Uwe Knaus, Daimler AG, Manager Corporate Blogging & Social Media Strategy Communications
Corporate Blogs sind bislang nur bei wenigen Unternehmen fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Ein solches Instrument bietet die Möglichkeit, eigene Beiträge und Meinungen im Social Web zu veröffentlichen. Soweit das Blog auf Interesse und Akzeptanz der User stößt, lassen sich auf diese Weise interessante Reichweiten und mediale Effekte erzielen.
Im Rahmen des Vortrags wird das Modell des Corporate Blogging am Beispiel des Daimler-Blogs skizziert. Auf dieser Grundlage werden die grundsätzlichen Strategien, Möglichkeiten und Prinzipien für Unternehmensblogs im deutschsprachigen Raum diskutiert. Dabei wird anhand von Fallbeispielen speziell auf die Einsatzmöglichkeit für das Krisenmanagement, eingegangen.

16:05 Kaffeepause
16:30 Möglichkeiten und Grenzen der Pressearbeit in der Krise
Martin Büllesbach, Bilfinger Berger AG, Leiter Zentralbereich Kommunikation
Auf dem Höhepunkt der Krise droht die eigene Deutungshoheit verloren zu gehen. Das Telefon schrillt unaufhörlich, die Medien schreiben (auch Fehlinformationen) voneinander ab, die elektronischen Kanäle beschleunigen den Kommunikationsstrom, die Kapazitäten der Unternehmenskommunikation sind am Anschlag. Martin Büllesbach berichtet in seinem Vortrag über grundlegende Erkenntnisse der Medienarbeit in der Krise.
17:15 Imageaufbau nach der Krise
Andreas Breitsprecher, Vattenfall Europe AG, Direktor Konzernkommunikation
Wann ist eine Krise abgeschlossen? Wie kann eine Imagereparatur gelingen? Nach den beiden zu “Störfällen” hochgeschriebenen Vorfällen im Kernkraftwerk Krümmel war die Reputation des Energiekonzerns Vattenfall Europe schwer angeschlagen. Welches Standing hat das Unternehmen anderthalb Jahre nach der Schnellabschaltung des umstrittenen Reaktors in der öffentlichen Meinung …und was kann PR hier leisten?
18:00 Abschlusspodium
18:30 Ende der Tagung
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